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uvavital

HEFENÄHRSTOFF

 

• für stressfreien Gärverlauf, beugt Gärstockungen vor
• wirkt zur Vermeidung von Böckser und Fehltönen im Wein
• verbessert Qualität und Reintönigkeit der Weine

Dosage: max. 40 Gramm / Hektoliter

FERMAID E blanc

Spezieller Nährstoff für stark geklärte Weißweinmoste

 

Beschreibung

• für reintönige Fruchtigkeit
• für bessere Endvergärung
• für gesteigerte Stabilität der Weißweine

FERMAID E blanc ist eine besonders wirksame Kombination an Hefenährstoffen für verbesserte Weißweingärung.
Dieser multifunktionale Hefenährstoff kann Gärstockungen vorbeugen und verbessert die Qualität und Stabilität der Weißweine.

 

Vielseitige Vorteile von FERMAID „E“ blanc

 

Einfluß auf Hefe Situation durch…. FERMAID bewirkt…
VITAMINE Notwendig für gute
Entwicklung d. Hefezellen
… Wilde Hefen und Bakterien bilden Oxidationsstoffe, welche im Most Vitamine aufbrauchen. Während der Hefeaktivität werden beachtliche Mengen Vitamine benötigt … gute Anreicherung des Mostes mit notwendigen Vitaminen aus besonderen Hefepräperaten.
… ausgewogene Versorgung mit optimal zusammengesetzten Vitaminkomponenten
STICKSTOFF – N2 Nötig zur Synthese von Aminosäuren u. Proteinen Der Stickstoffgehalt im Most wird stark reduziert durch
– extreme Mostklärung
– Dünger-Reduktion
– wilde Mikroflora im Most(mangelnde Hygiene)
… komplexes Stickstoffangebot in Form von
– Hefezellwandprodukt
– Ammoniumphosphat
– Ammoniumsulfat
MINERALSTOFFE Wichtig für Gärung und als enzymatischer Co-Faktor durch Mostklärung drastische Reduzierung von Mineralstoffen Anreicherung des Mostes mit notwendigen Mineralstoffen
STEROLE Unerläßlich zur Membransynthese während Zellaktivität Niedriger Gehalt an Sauerstoff und Sterolen beeinträchtigen die Gärung Spezielle Hefezellwand-produkte liefern Sterole

 

Wirkstoffe von FERMAID E blanc

Hefezellwandprodukte
sind natürlicher Lieferant von Vitaminen, Aminosäuren, Proteinen, Polysacchariden und absorbieren auch Hefetoxine.
THIAMIN – Vitamin B1
Di-Ammoniumphosphat
Ammoniumsulphat
GARANTIE: entspricht internat. Weinbehandlungsmittelcodex u. Vorschriften der E.U.Weinverordnung No.822/87 Anh. VI.

 

Dosage

30 – 40 Gramm / Hektoliter
Zugabe bei Gärstart und/oder nach 1/3 der alk. Gärung; auch in mehreren Teilgaben

OptiWHITE

Neuer Hefenährstoff für Weißweine

 

Beschreibung

OptiWHITE ist der neue Hefenährstoff für fruchtige Weißweine.Ergänzend zur Nährstofflieferung wirkt OptiWHITE zur Steigerung des antioxidativen Potentials im Weißwein. Diese Neuentwicklung ist ein LALLEMAND Patent.
Der Einsatz von OptiWHITE zu Beginn der Gärung verbessert die Fülle und aromatische Komplexität von Weißweinen.
Die einzigartigen Eigenschaften von OptiWHITE schützen die Weine vor der Oxidation von Phenolen und Aromen. Die aromatische Frische der Weißweine wird mit OptiWHITE besser erhalten.

 

Vielseitige Vorteile von OptiWHITE

• Aromatische Frische
OptiWHITE unterstützt die Schutzwirkung der Antioxidantien (SO2, Ascorbinsäure) und trägt erheblich zur aromatischen Qualität der Weißweine bei.

• Hefenährstoff
OptiWHITE ist eine effiziente Ergänzung der Hefeversorgung; es kann allerdings die exakt definierte Hefeernährung mit den bewährten Konzepten (Go-FERM, Fermaid, uvavital, Proferm-Plus,…) nicht ersetzen.

• Schutz vor Hochfarbigkeit
Einzigartige antioxidative Eigenschaften von OptiWHITE verringern die Gefahr der Oxidationvon Phenolen. Moderne Konzepte für die Erzeugung frischer Weißweine werden mit OptiWHITE perfekt unterstützt.

• Komplexität
Hefezellwandkomponenten von OptiWHITE werden während der Gärung freigesetzt. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Mannoproteine. Diese Polysacharide haben eine sehr positive Wirkung auf die Geschmacksfülle und führen zu komplexeren Weinen.

• Dosage
Zugabe bei Gärbeginn: 30 g/hl OptiWHITE in der 4-fachen Menge an Wasser oder Saft auflösen und dem Most beimischen.

OptiRED

inaktive Hefenährstoffe speziell für Rotweinbereitung

 

Beschreibung

Opti-RED ist ein innovatives önologisches Produkt von inaktivierten Hefen.
Opti-RED verbessert während der Gärung die Rotweinqualität und fixiert reaktive Tannine im Wein.

 

POLYSACCHARIDE und TANNINE im Rotwein

Aktuelle Studien beweisen die Wirkung von Polysacchariden zur Stabilisierung von Tannin. Weinforscher (Saucier et al., 2000; Cheynier et al., 2000) berichten über die Entstehung von kolloidalen Partikeln mit starkem Bindungs-vermögen, sobald diese in ausreichend hoher Konzentration vorkommen.

„Reaktive“ Tannine haben eine Tendenz zur Agglomeration mit anderen Tannin- u. Eiweißmole-külen; es kommt zur Sedimentation dieser schweren Moleküle. Die Schutzwirkung eines ausreichend hohen Gehaltes an Polysacchariden in Wein verhindert das Entstehen von Sedimentationskolloiden mit hohem Molekulargewicht.

 

STABILE TANNINE
Polysaccharide können die Tanninmoleküle scheinbar ummanteln. Die Reaktion mit anderen Tanninmolekülen von hohem Molekulargewicht wird verhindert, sodass die kritische Masse von Kolloiden zur Sedimentation nicht erreicht wird. Aus diesem Grund sind die Polyphenole bei der Weinreife stabiler in Weinen mit höherem Gehalt an Polysacchariden; während des Weinausbaues und der Weinlagerung wird somit effektiv Farbverlusten vorgebeugt.
MILDE TANNINE
Der positive Effekt von Polysacchariden zur sensorischen Harmonisierung der Tannine ist anerkannt. Scheinbar reduziert die Ummantelung der Tanninmoleküle mit Polysacchariden das Reaktionsvermögen mit den Speichelproteinen, die adstringierende Eigenschaft der Tannine wird sensorisch reduziert wahrgenommen. Önologen streben für die Erzeugung vollmundiger, samtiger Rotweine einen gesteigerten Gehalt an Polysacchariden an.

 

Polysaccharide von Trauben und Hefen:
Die natürlichen Polysaccharide im Wein stammen aus den Trauben und den Weinhefen, wobei abhängig vom Ursprung spezifische Eigenschaften der Reaktion mit Tanninen, sowie unterschiedliche sensorische und stabilisierende Eigenschaften bestehen.
Polysaccharide von Hefen sind besonders reaktiv mit Polyphenolen: diese Moleküle verringern deutlich die Adstringenzwerte der Weine und steigern den Anteil der „guten Tannine“ im Rotwein. Polysaccharide aus der exponentiellen Wachstumsaktivität der Hefen zeigen stärkere Reaktionseigenschafften als Polysaccharide aus der Hefeautolyse nach der alkoholischen Gärung.

 

Opti-RED – ein innovatives Konzept

Tannin-Polysaccharid-Kolloide sind positiv für die Weinqualität; die Polysaccharide aus den Weinhefen haben bevorzugte Eigenschaften. Traditionell entstehen die Kolloide aus Tannin und Polysacchariden nach der alkoholischen Gärung, während der Hefeautolyse.

Diese Eigenschaften werden besonders bei der Erzeugung hochwertiger Weinqualitäten durch lange Mazerationszeiten erzielt.
Spezielle Rotweinhefen (z.B. Lalvin BM45, uvaferm 299) mit vermehrter Freisetzung von hoch reaktiven Polysacchariden steigern bereits während der Gärung den Endgehalt an Tannin-Polysaccharid-Komplexen im Wein.

Opti-RED bringt eine Verbesserung dieser Qualitätsmaßnahmen: die Zugabe dieses Heferindenproduktes bereits zur Maische/Most vor der Gärung ermöglicht die Reaktion mit den Tanninen schon zum Zeitpunkt deren Freisetzung aus den Beerenschalen.

Opti-RED wird aus Hefebiomasse zu Ende der Wachstumsphase gewonnen; diese Polysaccharide haben stärkere reaktive Wirkung als Polysaccharide aus Hefeautolyse nach der Gärung.

Opti-RED ist ein biologischer Hefenährstoff: der Gehalt an hochwertigen Alpha-Aminosäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und Biofaktoren fördert eine streßfreie Gärung.
Besonders bei hochreifem Lesegut ist eine gute Nährstoffversorgung für die sichere End-vergärung und erstklassige Weinqualität ein wichtiger Faktor.

 

DOSAGE

30g / hl Opti-RED vor Gärung zu Maische / Most beimischen.

 

PACKUNG

Opti-RED ist in 2.5 kg Einheiten gepackt (4 x 2.5 kg / Karton)

 

LAGERUNG

Bei Temperatur von max. 25°C. in Originalverpacklung ist Opti-RED“ 3 Jahre lagerfähig. Kühl u. trocken lagern.

 

MIKROBIOLOGISCHE STANDARDS

Inaktives Heferindenerzeugnis – oenologisches Produkt
Standard plate count < 15,000 /g
Coliforme < 10 /g
E.coli, Salmonella, Staph. Aureus: keine

GO-FERM

Die Innovation: Hefenährstoff zur Anwendung bei der Hefe Rehydration!

 

Förderung der Hefeaktivität

GO-FERM“ ist ein 100% biologisches Spezialprodukt von inaktiven Hefen, erzielt durch besondere Herstellungsverfahren zur Anreicherung des natürlichen Gehaltes der Hefebiomasse an Vitaminen (z.B. Pantothenat, Biotin), an Mineralstoffen (z.B. Magnesium, Zink, Mangan) und an Aminosäure.

 

FÜR SICHERHEIT bei der Gärung

GO-FERM“ wurde von LALLEMAND zur Vermeidung von Gärverzögerungen und Gärstopps entwickelt. Qualitätsprobleme und zusätzliche Kosten bei der Weinbereitung entstehen durch zögerliche Gärung und dadurch mögliche Infektionen mit Bakterien und Wildhefen.

Der spezielle GO-FERM“ Effekt wird gegen Ende der Gärung wirksam. Besonders durch Streßbedingungen (Nährstoffmangel, Temperaturschock, Hefegifte, etc.) während der Gärung entstehen Gärstopps.
Das Konzept von GO-FERM ermöglicht gegen Ende der Gärung eine deutlich bessere Zellaktivität für die Hefen und somit einen wirkungsvollen Gärungsverlauf.
GO-FERM“ liefert den Hefen Alpha-amino- Stickstoff (ca. 10 mgN/l bei Dosage 30 g/hl); eine konsequente Ergänzung der Nährstoffgabe durch „Fermaid“ oder „uvavital“ wird zur optimalen Hefeversorgung bei Mosten mit geringem hefeverfügbaren Stickstoffgehalt (FAN) empfohlen. In der Praxis bringt die Ergänzung der Hefeernährung mit GO-FERM“ bei der Rehydration mit einer zusätzlichen Nährstoffgabe von „Fermaid“ oder „uvavital“ zum Zeitpunkt der stürmischen Gärung (1/3 des Zuckers vergoren) vorteilhafte Resultate.

 

FÜR SICHERUNG der Weinqualität

GO-FERM“ reduziert die Streßfaktoren, welche zur Bildung von Schwefelverbindungen (Böckser) führen können; auch das Risiko der Bildung flüchtiger Säure wird reduziert.
Hoher Reifegrad der Trauben und mikrobielle Kontamination der Moste/Maischen (durch Fäulnis, Traubentransport, etc) führen – vor der Dosage mit Reinzuchthefe – zu Mangel an Mikroelementen für die Gärung. Dadurch entstehen Gärungsprobleme selbst in Mosten mit ausreichend Stickstoffgehalt. GO-FERM“ bewirkt eine frühzeitige Einlagerung von Nährstoffreserven, Vitaminen und Mikroelementen für eine ausgewogene und zügige Gärung.

 

GO-FERM“ enthält bio-verfügbare Mikronährstoffe

Mikronährstoffe (Mineralstoffe und Vitamine) sind für die ausgewogene Stoffwechselaktivität der Hefen eine wichtige Basis. Der Mangel an einer einzelnen Nährstoffkomponente führt bereits zur Streßsituation und unerwünschten Stoffwechselaktivitäten der Hefen (z.B. Schwefelböckser, etc).
In solchen Fällen führt die Zugabe von Ammoniumsalzen zu einer Steigerung des Problems.
Diese Erkenntnisse erklären auch die Mangelsituation an Nährstoffen in Mosten mit erhöhter Kontamination an Wildhefen, Fäulnissporen und -bakterien sowie bei stark vorgeklärten Mosten.

Die herkömmliche Zugabe von Mikronährstoffen zu Most / Maische hat nur geringe Wirkung: essentielle Enzym-Kofaktoren wie Mg., Mn. und Zn. werden durch anorganische Anione, organische Säuren, Polyphe-nole u. Polysaccharide gebun- den; Vitamine werden schnell von Wildhefen verbraucht oder durch SO2 inaktiviert, bevor diese wichtigen Stoffe den Reinzuchthefen zur Verfügung stehen.
Das innovative GO-FERM“ Konzept gewährleistet die Versorgung der Hefen mit wichtigen Mikroelementen vor der Zugabe zum Most: im Wasser bleiben die zugegebenen Mineralstoffe und Vitamine bio-verfügbar erhalten und stehen den Aktivhefen für eine streßreduzierte Gärung zur Vergügung.

Anwendung

GO-FERM“ wird im Wasser für die Rehydration der Hefen vor Zugabe der Aktivhefen aufgelöst. GO-FERM ist 100% biologisch und beeinträchtigt die Hefen während der Rehydration nicht. (die Zugabe von DAP oder anorganischen Salzen zum Wasser würde die Hefen schädigen).

 

Dosage

GO-FERM“ wird 30 Gramm per Hektoliter zu vergärenden Most zugegeben.(z.B. für 100 hl Most mit 25 g/hl Hefezugabe werden 3 kg GO-FERM“ in 25 Liter Wasser bei 40°C. gelöst; danach wie gewohnt die 2.5 kg Aktivhefe zur Rehydration einrühren. Diese Hefesuspension nach 30 Minuten dem zu vergärenden Most beimischen.

 

Lagerung

Bei max. 25°C kann GO-FERM“ 3 Jahre ohne Aktivitätsverlust gelagert werden. Kühl und trocken lagern.

 

Microbiologische Standards des Önologischen Produktes

Standard plate count < 15,000 /g; Coliform < 10 /g; E.coli, Salmonella, Staph. Aureus: keine;

 

Packungseinheit: 2,5 kg Beutel (10kg im Karton)

 

Das innovative Konzept von Lallemand für verbesserte Nährstoffgehalte im Most:

Hefeverfügbarer
Stickstoffgehalt
im Most
Zugabe bei
Rehydration der
Aktivhefe
Bei Hefezugabe Nach Vergärung
von 1/3 des Zuckers
> 200 mgN/l GO-FERM 30 g/hl —- —-
100 – 200 mgN/l GO-FERM 30 g/hl —- FERMAID 20-40 g/hl
< 100 mgN/l GO-FERM 30 g/hl FERMAID 20-40 g/hl FERMAID 20-40 g/hl