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Stimula Sauvignon blanc™

Stimula Sauvignon blanc™ enthält alle wichtigen Faktoren (Sterole, Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren) um die Aufnahme  von Thiolvorstufen durch die Hefe zu optimieren.

Stimula Sauvignon blanc™ ist besonders reich an Pantothensäure, Thiamin, Folsäure, Zink und Magnesium und stimuliert damit die Freisetzung von 4MMP- und 3-MH-Vorstufen in die Hefezelle.

Ideale Aromaausprägung für Sauvignon Blanc und Scheurebe.

Dosierung: 40 g/hL

uvaferm 43

robuste Gärfreudigkeit

 

Produkt

Saccharomyces cerevisiae, var. bayanus (Galactose neg), selektioniert in Avignon von Önologie-Institut Inter-Rhône und Lallemand.

 

Charakteristik

uvaferm 43 wurde in einem mehrjährigen Forschungsprojekt in den Weingebieten des Rhône -Flusses für die Erzielung einer guten und verlässlichen Endvergärung selektioniert. Besonders in Mosten und Weinen mit erfahrungsgemäß höherer Neigung zu Gärproblemen hat sich der Stamm No. 43 mit positiven Resultaten bewährt. Schließlich wurde aus einem Pool von 30 neuen Hefeselektionen die Hefe No. 43 wegen verläßlicher Eigenschaften zur Verwendung in den Weinkellereien bestimmt. Der organoleptische Einfluß von Hefe uvaferm 43 auf die Weine und Sekte wird beschreiben als: neutral, sauber, reintönig

 

Anwendung

Dosageempfehlung(g/hl)
schwierige günstige
Gärbedingungen
Weissweine
Rotweine
Weissherbst, Roséweine
Tanksekt, Schaumweine
nach Gärstockung
20-30
20-30
20-30
20-40
20-50
20-25
20-25
20-30
20-30

 

uvaferm 43 wird in 5-10 fachem Most/Wassergemisch bei ca. 37°C. rehydriert; 15 Minuten quellen lassen und die Hefesuspension dem Most/Maische beimischen.
Für die Sektbereitung und bei Gärtemperaturen unter 15°C. wird Akklimatisation der Hefekultur in Teilmenge (5-10 % vom Gesamtgebinde) während 12-15 Stunden bei gleichmäßiger, nicht stark schwankender Temperatur von ca. 20°C. empfohlen (Zugabe von 1g/lit. Hefenährstoff „“Fermaid““ oder Komplexnährstoff „“uvavital““ zur Hefeernährung während der Akklimatisationsphase).
Ausreichend Kontakt der Hefesuspension mit Sauerstoff bei der Rehydratation und Akklimatisation wird die Sterolsynthese der Hefen fördern; bessere Vitalität und Toleranz der Hefen sind das Ergebnis einer sorgfältigen Hefevorbereitung.
Zur Weitergärung nach Gärstockungen bei Alkoholgehalten über 12 % Vol. wird eine Anpassung der Hefe nach Rehydratation in einer Teilmenge von 5-10 % durchgeführt (6-12 Stunden) vor Beimischung dieser Hefesuspensiom zum Gesamtgebinde.
Ein Abtrennen der alten Hefe (Abstich, Grobfiltration) vor der neuen Hefezugabe (und ev. Nährstoffzugabe) wird empfohlen zur Vermeidung von negativen Einflüssen der gestreßten Althefe auf den Wein. Bei Rotweinmaischen ist dieses Abtrennen nicht möglich und durch den höheren Närstoffgehalt der Rotweinmaischen verzichtbar.

 

Eigenschaften von uvaferm 43

• Rascher Gärbeginn, gezügelte Endgärung

• Gute Implantation und Durchsetzungsvermögen

• zügiger Gärverlauf

• Auch bei schwierigen Bedingungen effiziente Gärleistung und Hefeaktivität

• Sehr geringe Bildung von SO2

• Keine Böckserbildung (H2S)

• Alkoholtoleranz bis 15,5 % vol.

• Keine Bildung flüchtiger Säure

• Sehr geringe Bildung SO2 -bindender Stoffe

 

Erfolgskonzept

Der spezifische Stoffwechsel von uvaferm43 ermöglicht die Steigerung der Rotweinqualität durch

• gesteigerte Extraktion von Polyphenolen

• Unterstützung des Sortencharakters der Rotweinsorten

 

Test Gärdauer zur Behebung von Gärstockungen:
Rotweine mit erhöhtem Alkoholgehalt und Restzuckergehalten von 5-10g/lit
Zugabe von uvaferm 43 nach Gärstockung

uvaferm Qualität

uvaferm Hefen werden nach umfangreichen Qualitätstests unter Schutzgas hochwertig verpackt. Der Code für die Qualitätsdokumentation wird in die Packungsnaht geprägt.
uvaferm Hefen haben ISO-9002 Qualitätsstandard und entsprechen dem Internationalen Weinbehandlungsmittelcodex sowie der E.U. Weinverordnung. Kühl und trocken lagern.

Bactiless™

für die Kontrolle der Bakterienpopulation im Wein

Produktbeschreibung

Bactiless™ ist 100% natürlicher Herkunft (aus Aspergillus niger) und somit frei von GMO und allergener Stoffe. Die spezielle Formulierung von Bactiless™ reduziert und beseitigt den Gehalt an Essig- und Milch- säurebakterien im Wein/Most ohne negativen Effekt auf die Hefepopulation. Durch die antibakterielle Wirkung kann die Anwendung von So2 zur mikrobiologischen Kontrolle von Milch- und Essigsäurebakterien verringert werden. Durch Bactiless™ können sensorisch negative Einflüsse hervorgerufen durch Bakterien wie Essigsäure oder biogener Amine vermieden werden.

Anwendung und Resultate

Bactiless™ wird zur drastischen Reduktion von Bakterienpopulationen verwendet bzw. wird deren Wachstum gehemmt. Bactiless™ stellt somit eine interessant Alternative zu Lysozym dar. Unerwünschte Stoffwechselprodukte wie biogene Amine hervorgerufen durch „wilde“ Milchsäurebakterien können somit vermieden werden.

Dosierung und Anwendung

  • Die empfohlene Aufwandmenge ist abhängig von der Kontamination und beträgt 20 – 50 g/hl.
  • Bactiless™ wird in Wein oder Wasser vorgelöst. Auf eine homogene Verteilung im Tank ist zu achten.
  • Kontaktzeit: mindestens 10 Tage, danach Abzug oder Filtration.

 

Verpackung und Lagerung

 

  • 0,5 kg Dose
  • Kühl (unter 25° C) und trocken lagern.

Go-Ferm Protect evolution

Förderung der Hefeaktivität und verbesserte Aromenbildung

GO-FERM PROTECT evolution® ist die neue Generation der biologischen Hefeaktivatoren für Weiß- und Roséweine. GO-FERM PROTECT evolution® steigert bei der Heferehydration die Vitalität, Alkoholtoleranz und Aromenkapazität der Weinhefen.

Für mehr Vitalität

GO-FERM PROTECT evolution® wirkt durch einen gesteigerten Gehalt an wertvollen Sterolen und Vitaminen aus inaktivierten Hefen und von speziellen Hefeautolysaten. Die Aufnahme dieser Komponenten während der Rehydration führt zu einer gesteigerten Vitalität und einer optimierten Zellaktivität der Hefe.

Für bessere Alkoholtoleranz

Der hohe Anteil an wichtigen Mineralstoffen und Sterolen in GO-FERM PROTECT evolution® bewirkt bei den Hefen ein verbessertes Durchgären auch beide hohen Alkoholgehalten.

Für mehr Aroma

Die hohe Konzentration von Sterolen und deren Einlagerung in die Zellmembran ermöglicht eine verbesserte Aufnahme von Aromavorstufen in die Hefezelle. Somit ermöglicht diese optimierte Transportfunktion eine verstärkte Bildung und Freisetzung von Aromastoffen aus diesen Vorstufen im Traubensaft.

Der bio-verfügbare Gehalt an spezifischen Aminosäuren steigert zusätzlich die Sortentypizität und die Aromenintensität.

Anwendung:

GO-FERM®/GO-FERM PROTECT evolution® wird im Rehydrationswasser vor der Zugabe der Aktivhefe aufgelöst.

GO-FERM®/GO-FERM PROTECT evolution® ist 100% biologisch und beeinträchtigt die Hefe während der Rehydration nicht.

Die Zugabe von DAP oder anorganischen Salzen zum Wasser würde die Hefen schädigen.

Dosage:

GO-FERM®/GO-FERM PROTECT evolution® wird mit 30 g/hL dem zu vergärenden Most zugegeben.

Beispiel: für 100 hL Most mit 25 g/hL Hefezugabe werden 3 kg GO-FERM®/GO-FERM PROTECT evolution® in 25 Liter Wasser bei 40°C gelöst. Anschließend 2,5 kg bis 4 kg Aktivhefe zur Rehydration einrühren. Diese Hefesuspension nach 30 Minuten dem Most beimischen.

 

IONYS WF™

Mehr Typizität, mehr Frische, weniger Alkohol!

Anwendung

Mit der natürlichen Reinzuchthefe IONYS Saccharomyces cerevisiae kann bei der Gärung der pH-Wert des Weines gesenkt werden. Die gesteigerte Bildung von Bernsteinsäure ergibt auch aus hochreifen Trauben lebendige und sehr harmonische Weine. Die gesteigerte Bildung von Glycerin bewirkt in Verbindung mit der Bernsteinsäurebildung einen reduzierten Alkoholgehalt im Vergleich zur Gärung mit Standardhefen.

Die Kapazität der Hefe IONYS zur Absenkung des pH-Wertes hängt ab von einer guten Vitalisierung der Hefen bei der Rehydration, von der Gärungstemperatur (optimal zur Säurebildung ist Temp. 25 – 28 °C) und von einer guten Versorgung mit Komplexnährstoffen.

 

Selektion

IONYS ist das Resultat einer Weinhefeselektion in Zusammenarbeit mit INRA (Institute National de la Recherche Agronomique) zur Erzielung einer verringerten Alkoholausbeute.

 

Weinstil

IONYS wird besonders für die Rotweinbereitung und für Moste aus vollreifen Trauben empfohlen (hoher pH-Wert, hoher potentieller Alkohol).

Positiver Effekt auf Gesamtsäure und pH-Wert

Die angegebenen Werte stellen die Mittelwerte von Testergebnissen in 30 Weingütern dar. IONYS wird mit bisher bewährten Rotweinhefen bei gleichen Gärbedingungen verglichen.

 

Mikrobiologische und önologische Eigenschaften

  • Kapazität zur Säurebildung (Bernsteinsäure +0,4 bis 1,4 g/L bei guter Nährstoffversorgung)
  • Absenkung des pH-Wertes um 0,04 bis 0,2
  • Hohe Glycerinbildung (bis zu 15 g/L)
  • Niedrige Alkoholbildungskapazität (-0,4 bis -0,8 % vol.)
  • Sehr geringe SO2-Bildung
  • Alkoholtoleranz bis 15,5 % vol.
  • SO2-Toleranz < 40 mg/L
  • Sehr hoher Nährstoffanspruch zur Erzielung optimaler Resultate
  • Langsame und zuverlässige Gärung
  • Optimale Gärtemperatur zur Säurebildung: 25 – 28 °C

 

Rehydration der Hefe

Bei hohen Reifegraden wird die Rehydration der Hefe mit GO-FERM PROTECT EVOLUTION™ empfohlen, um die Hefe vor Stress zu schützen und eine optimale Vitalität zu erzielen.

  1. GO-FERM PROTECT EVOLUTION™ 30 g/L der 20-fachen Wassermenge bei 43 °C suspendieren.
  2. Sobald die GO-FERM PROTECT EVOLUTION™-Suspension auf < 40 °C abgekühlt ist, Aktivhefe IONYS (25 g/hL) hinzugeben, leicht rühren und für 20 Minuten stehen lassen.
  3. Hefeansatz zu Maische/Most hinzufügen. Der Temperaturunterschied zwischen Hefeansatz und Maische soll nicht größer als 10 °C sein.

 

Nährstoffversorgung der Hefe

Eine komplexe organische Nährstoffversorgung ist die Basis für optimale Gärungsresultate.

  1. Erste Nährstoffgabe bei Beginn der Gärung (20-30 g/hL Fermaid „O“)
  2. Zweite Nährstoffgabe bei etwa 1/3 des Zuckerabbaus (10-30 g/hL Fermaid „O“)

Weitere empfohlene Nährstoffprodukte: Fermaid™ E, Uvavital™ D

 

Verpackung und Lagerung

  1. Vakuumpackung zu 500g
  2. Kühl lagern (Langzeitlagerung bei 4 °C)
  3. Nach Öffnen sofort verwenden